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Auf einen Blick: |
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| Tagungsreihe | Bausteine zu einer Geschichte des weiblichen Sprachgebrauchs |
| Rahmenthema | Weiblich sprechen – weiblich schreiben? Historische, soziolinguistische und pragmatische Perspektiven auf den Sprachgebrauch von Frauen im Deutschen bis zum 18. Jahrhundert |
| Zeitraum | 2.–3. Juli 2026 |
| Ort | Padua |
| Format | Präsenztagung |
| Abstracts | Einreichung bis 31. Dezember 2025 |
| Benachrichtigung über Annahme | 1. Februar 2026 |
| Organisation | Federica Masiero, Universität Padua |
| Veranstalterinnen der Tagungsreihe |
Federica Masiero, Universität Padua Anna Just, Universität Warschau |
Organisatorischer Hintergrund
Die geplante Tagung ist die Fortsetzung der 1993 von Prof. Dr. Gisela Brandt ins Leben gerufenen Konferenzreihe Bausteine zu einer Geschichte des weiblichen Sprachgebrauchs. Die letzte Tagung dieser alle zwei Jahre stattfindenden Reihe wurde im Jahr 2011 abgehalten. Die Konferenzbeiträge der zehn Fachtagungen, die in den Jahren 1993–2011 stattfanden, sind als Sammelpublikationen in den „Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik” bei Hans-Dieter Heinz in Stuttgart erschienen.
Nach einer Pause von fast 15 Jahren soll die Tagungsreihe unter der Leitung von Federica Masiero (Universität Padua) und Anna Just (Universität Warschau) und mit freundlicher Unterstützung von Prof. Dr. Gisela Brandt fortgesetzt werden. Sie wird ebenfalls im Zweijahresrhythmus stattfinden.
Thematischer Hintergrund
Wie sprechen Frauen? Wie schreiben sie? Und wie lässt sich „weiblicher“ Sprachgebrauch historisch beschreiben? Die geplante Tagung widmet sich dem Sprachgebrauch von Frauen im deutschsprachigen Raum bis zum 18. Jahrhundert und nimmt dabei unterschiedliche Perspektiven in den Blick: sprachhistorische Entwicklungen, soziale Kontexte sprachlicher Praxis sowie pragmatische Muster des Kommunizierens.
Obwohl Frauen über lange Zeiträume hinweg als marginalisierte Sprecherinnen und Schreiberinnen galten, haben sie vielfältige Formen der Partizipation an Sprach- und Schriftkulturen entwickelt. Die Tagung möchte diese Sichtbarkeit fördern und fragt danach, wie sich weiblicher Sprachgebrauch in unterschiedlichen historischen und gesellschaftlichen Konstellationen manifestierte – in der mündlichen wie in der schriftlichen Kommunikation, im öffentlichen wie im privaten Raum.
Wir laden Beiträge ein, die sich unter anderem mit folgenden Themenbereichen beschäftigen:
Abstracts (ca. 300 Wörter) für 30-minütige Vorträge senden Sie bitte bis zum 31.12.2025 an: federica.masiero@unipd.it und a.just@uw.edu.pl
Rückmeldung über die Annahme erfolgt bis spätestens 1. Februar 2026.
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
Federica Masiero
Anna Just